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Demonstration gegen Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bremen
Wann: 29. Mai 2026 – ab 15:45 Uhr
Wo: Start am Weserstadion P6, Ziel Domshof
Mit einer öffentlichen Demonstration wollen Kinder, Jugendliche, Familien, Mitarbeitende und Unterstützer*innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bremen ein deutliches Zeichen gegen drohende Kürzungen und finanzielle Unsicherheit setzen.
Unter dem Motto
„Unsere Kinder sind keine Sparmaßnahme“
rufen verschiedene Einrichtungen, Initiativen und Unterstützer*innen zur Teilnahme an der Demonstration auf.
Die Veranstalter*innen kritisieren insbesondere die zunehmende Unsicherheit bei der Finanzierung von Jugendfarmen, Jugendfreizeitheimen, offenen Treffs und weiteren Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen.
„Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Orte, an denen sie willkommen sind, Unterstützung finden und Gemeinschaft erleben können. Diese Arbeit darf nicht kaputtgespart werden“, erklären die Organisator*innen.
Die offene Kinder- und Jugendarbeit leistet seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag für Bildung, Prävention, soziale Teilhabe und Integration in Bremen. Viele Einrichtungen berichten jedoch bereits heute von den Folgen finanzieller Unsicherheit:
- eingeschränkte Angebote,
- wegfallende Projekte,
- reduzierte Öffnungszeiten,
- fehlende Planungssicherheit,
- und zunehmender Druck auf Mitarbeitende und Träger.
Besonders betroffen seien Einrichtungen in verschiedenen Stadtteilen Bremens, darunter unter anderem Obervieland, Borgfeld und die Vahr.
Ein Beispiel für die Bedeutung solcher Einrichtungen ist die Kinder- und Jugendfarm Habenhausen, die seit Jahrzehnten Kindern und Jugendlichen Naturerfahrungen, Gemeinschaft und geschützte Freiräume ermöglicht. Hier wird geplant, die institutionelle Förderung einzustellen. Damit würden der Farm ca. ein drittel des Budgets fehlen und die offene Kinder- und Jugendarbeit in Habenhausen quasi komplett eingestellt werden müssen.
Die Demonstration richtet sich ausdrücklich an Familien, Kinder, Jugendliche sowie alle Menschen, die sich für soziale Infrastruktur, Bildungsgerechtigkeit und lebendige Stadtteile einsetzen möchten.
Unsere Forderungen:
- Erhalt bestehender Einrichtungen
- Verlässliche institutionelle Förderung
- Bedarfsgerechte Finanzierung
- Transparente Entscheidungen
- Beteiligung von Familien, Kindern und Jugendlichen
- Zukunftsinvestitionen statt Kürzungen
